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Kitas im Lockdown nicht alleine lassen

Paritätischer fordert mehr Unterstützung von Bund und Ländern

Paritätischer fordert mehr Unterstützung von Bund und Ländern

In einem Brandbrief hat der Paritätische Wohlfahrtsverband an Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und die Ministerpräsident*innen der Bundesländer appelliert, Kitas mit der schwierigen Situation während des aktuellen Lockdowns nicht alleine zu lassen, sondern dafür zu sorgen, dass die Einrichtungen ihrer Aufgabe verantwortungsvoll nachkommen können und der Schutz von Mitarbeitenden und Kindern gewährleistet ist. Was es dringend brauche, sei u. a. eine verlässliche Unterstützung durch die öffentlichen Gesundheitsdienste, um bei Verdachtsfällen schnell und umfassend reagieren zu können, sowie der Ausbau personeller Ressourcen, damit Mehraufwände und Personalausfälle verkraftet werden können. Unter dem Dach des Paritätischen sind rund 4.000 freigemeinnützige Kindertageseinrichtungen organisiert.

Der Paritätische Gesamtverband begrüßt ausdrücklich, dass die Kindertagesbetreuung von den aktuellen Einschränkungen im öffentlichen Leben ausgenommen ist. Bund und Länder hätten zu Recht entschieden, dass die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur für Kinder eine hohe Priorität hat. Nun stünden Bund und Länder aber auch in der Verantwortung, die Kindertagesbetreuung darin zu unterstützen, den Betrieb verantwortungsvoll organisieren zu können. „Bund und Länder haben es im Sommer versäumt, tragfähige Konzepte umzusetzen. Das muss unverzüglich nachgeholt werden”, heißt es in dem Schreiben von Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Veröffentlicht durch
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
www.der-paritaetische.de

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