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Die Bundesliga – wichtiger als ein Großteil der Kinder und deren Eltern?

Die Fußball-Bundesliga hat damit begonnen, ihre Spieler zu testen. Doppelt sogar. Prima! Aber wen interessiert das derzeit?

Die Fußball-Bundesliga hat damit begonnen, ihre Spieler zu testen. Doppelt sogar. Prima! Aber wen interessiert das derzeit?

Foto: Flickr / Katja / CC BY-ND

Ein Kommentar von Jürgen Steinecke, Hannover

Dass die Mitarbeiter*innen und ihre Arbeitsplätze in den Vereinen von dem finanziellen Desaster, das im Übrigen die ganze Welt anbetrifft, betroffen sind, glauben ja noch nicht einmal die treuesten Fans. Eine noch völlig unabsehbare Welle der Vernichtung von Geld und Arbeitsplätzen walzt sich nicht nur durch Deutschland. Existenzen werden vernichtet.

Und ja: Auch der Fußball wird davon betroffen sein. Hier aber hätte man über Jahrzehnte des unglaublichen Umsatzes von Milliarden wahrhaftig die Möglichkeit gehabt, Gelder nachhaltig anzulegen. Ich mag nicht glauben, dass alle Bundesliga-Vereine mit ihrem professionellen Management nur von einer Fernseheinnahme zur anderen gedacht haben. Falls doch, trifft es auf jeden Fall nicht die Falschen.

Dafür bleiben Kindergärten dem Großteil der Kinder (und deren Eltern) weiter verschlossen. Warum gibt es keine Prioritäten für Tests? Sollten nicht Kinder und ihre Eltern zunächst doppelt oder von mir aus auch dreifach getestet werden? Man kann den Kreis der Kontaktpersonen um Kitas und deren Eltern klar eingrenzen – zumal, wenn das Kontaktverbot strikt eingehalten wird und bis auf weiteres aufrechterhalten bleibt. Eltern müssten nicht in die Einrichtung, sondern geben die Kinder vor der Kita ab. Die Kinder könnten von den Mitarbeitern mit Tüchern im Rahmen des Möglichen nochmals „desinfiziert“ werden. Dann könnte man – bei regelmäßigen Tests – jede Woche ja sehen, ob diese vermeintlichen „Virenschleudern“ sich wirklich so auswirken wie behauptet.

Wenn man am Wochenende in das „Land der Küchenbauer“ nach Nordrhein-Westfalen geschaut und dort Hunderte von Menschen, viele ohne Mundschutz und ohne den nötigen Sicherheitsabstand, vor einem schwedischen Möbelhaus gesehen hat, kommen Zweifel auf. Zweifel, warum man Eltern bei deren Berufsausübung und Kinder bei ihrer so wichtigen frühkindlichen Bildung– derart unkreativ vernachlässigt. Hauptsache, der Ball rollt wieder!

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