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München: Tot ohne Gott. Eine neue Kultur des Abschieds

26. Mai 2019 ▪ 17:00 - 19:00 CEST

Philosophisches Café: Tot ohne Gott. Eine neue Kultur des Abschieds

Vortrag von Prof. Dr. Franz Josef Wetz

Charlie Brown: „Eines Tages werden wir alle sterben.“ Snoopy: „Das stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht.“ So sehr dieser Gedanke ermutigt, sein einmaliges Leben sinnvoll zu nutzen – ein Unbehagen bleibt. Zwar behaupten viele, nur Angst vorm Sterben, nicht aber vorm Tod zu haben. Doch man hakt sein Leben nicht so ohne Weiteres ab. Zudem verabschieden sich immer mehr Menschen von Kirche und Religion, Sterbe-, Bestattungs- und Trauerkultur befinden sich im Umbruch, der Bedarf an existenziellen Erleichterungen angesichts des Todes wächst. Auf der Suche nach zeitgemäßem Trost lässt sich Wetz jedoch weder auf religiöse Illusionen noch auf rationale Beschwichtigungen ein.

Franz Josef Wetz, Professor für Philosophie und Ethik lehrt in Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche Publikationen, u.a. Illusion Menschenwürde (2005), Baustelle Körper (2009), Lob der Untreue (2011). Bei Alibri erschienen Rebellion der Selbstachtung (2014) und Exzesse. Wer tanzt, tötet nicht (2016).

Eintritt 6,- € inkl. Snack, für HVD-Mitglieder frei

Details

Datum:
26. Mai 2019
Zeit:
17:00 - 19:00
Veranstaltungskategorie:
Website:
https://www.hvd-bayern.de

Veranstaltungsort

Café Feuerbach, Elvirastraße 17a
Café Feuerbach, Elvirastraße 17a