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Kehl: Humanisten stellten sich im Salon Voltaire vor

Mit Andreas Henschel hatte der Club Voltaire am Montag den Sprecher der Humanisten Baden-Württembergs zu Gast. Die Weltanschauungsgemeinschaft versteht sich als Interessenvertretung nicht-religiöser und konfessionsloser Bürger.

Obwohl die Humanisten als einzige Weltanschauungsgemeinschaft den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzen und damit den Kirchen offiziell gleichgestellt sind, erhalten sie im Gegensatz zu diesen keine umfassende staatliche Förderung. Kirchentage würden mit Steuergeldern in Millionenhöhe gesponsert, ebenso kirchliche Akademien, „selbst wenn nur drei Priester im Jahr ausgebildet werden“, kritisierte Henschel. Da die Humanisten nicht staatlich alimentiert würden, sei es viel schwieriger, mit dem eigenen Angebot an die Öffentlichkeit zu gehen. „Menschen mit nicht-kirchlicher Weltanschauung werden immer noch als Minderheit gesehen“, sagte er. „Dabei gehören etwa 30 Prozent der Bevölkerung Baden-Württembergs keiner Konfession an.“

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