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Humanisten bei Ökumenepreis-Verleihung in Osnabrück

Die Initiative „Bestattung ohne Angehörige“ wurde gestern mit dem Ökumenepreis der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Osnabrück ausgezeichnet.

Foto: © HVD Niedersachsen
Im Osnabrücker Dom wurden gestern die Aktiven der Initiative „Bestattung ohne Angehörige“ gewürdigt. Foto: © HVD Niedersachsen

Am Osnabrücker Friedenstag am gestrigen Mittwoch fand im Dom der Stadt im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes die jährliche Ökumenepreis-Verleihung statt. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an die Initiative „Bestattung ohne Angehörige“.

Einmal im Monat findet in Osnabrück auf dem Heger Friedhof eine öffentliche Trauerfeier für Verstorbene ohne Angehörige statt, die seit September 2013 gemeinsam von Vertretern der christlichen Kirchen und des Humanistischen Verbands Niedersachsen organisiert und durchgeführt wird. Unterstützt wird die Initiative von der Stadt Osnabrück. Dabei sollen die Menschen, deren Bestattung nicht von Hinterbliebenen aus dem Familienkreis oder Freunden organisiert werden kann, in einem würdigen Rahmen verabschiedet werden.

Lesen Sie weiter: Auch den Trauernden etwas mitgeben – Porträt der gemeinsamen Trauerfeiern für Verstorbene ohne Angehörige in diesseits – Das humanistische Magazin.

Guido Wiesner, Präsident des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, sagte anlässlich der Preisverleihung: „Ein besonderer Dank gilt auch unseren humanistischen Feiersprecherinnen für ihr Engagement und unserem Ortsverband Osnabrück sowie allen Aktiven, die ein wertschätzendes Miteinander ermöglichen.“

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