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Würzburger Humanist für den Deutschen Engagementpreis nominiert

Frank Stößel wurde mit dem ehrenamtlichen Besuchsprojekt VISITee für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises nominiert. Bis zum 31. Oktober 2016 können alle Bürgerinnen und Bürger für ihre Favoriten stimmen. Stößel will im Fall eines Erfolgs bei der Abstimmung ein humanistisches Zentrum in Würzburg fördern.

Bereits im Dezember 2015 hat der Würzburger Humanist Frank Stößel für sein langjähriges bürgerschaftliches Engagement den Luise-Kiesselbach-Preis des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Bayern erhalten. Von diesem ist er nun auch für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises nominiert worden.

Frank Stößel. Foto: © privat
Frank Stößel. Foto: © privat

Mit dem Projekt VISITee im Humanistischen Verband Bayern möchte Frank Stößel „Begegnungen mit der internationalen Teekultur zwischen Jung und Alt ermöglichen“ und so den Austausch über Natur, Literatur, Kunst, Musik und Wissenschaft fördern.

Der ehrenamtliche Besuchsdienst bietet die Möglichkeit zu geselligen Treffen, sozialen Kontakten und zwischenmenschlichem Austausch. Ehrenamtliche besuchen ältere Menschen zu Hause, in Seniorenheimen und im Krankenhaus oder laden zur gemeinsamen Tasse Tee ins Humanistische Zentrum in Nürnberg ein.

„Ich setze mich für tätige Menschlichkeit mit dem Ziel ein, dass wir uns angesichts unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen freundlich begegnen, liebevoll unterstützen und achtsam helfen“, sagt Stößel.

Der 71-Jährige Pädagoge und ehemalige Sonderschuldirektor ist seit Jahren auch als humanistischer Feiersprecher aktiv, setzt sich darüber hinaus für die Belange von Gehörlosen ein und organisiert Naturführungen im Trinkwasserschutzgebiet Zell am Main. Er war an der Gründung des Humanistischen Verbandes Deutschlands beteiligt, hat die Gründung des Landesverbandes Bayern vorangetrieben und war dort von 2009 bis 2013 Präsidiumsmitglied.

Frank Stößel bei einer VISITee-Lesung im Teeladen. Foto: © privat
Frank Stößel bei einer VISITee-Lesung im Teeladen. Foto: © privat

Über die Gewinnerin oder den Gewinner des Publikumspreises können alle Bürgerinnen und Bürger bis zum 31. Oktober 2016 in einem Online-Voting auf der Webseite des Deutschen Engagementpreises entscheiden. Nominiert sind rund 600 verschiedene Projekte und Personen aus ganz Deutschland. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die ersten 30 können außerdem kostenfrei an einem Weiterbildungsseminar in Berlin teilnehmen.

Demokratie und Humanismus brauchen wir wie die Luft zum Atmen.
Frank Stößel in diesseits – Das humanistische Magazin

Frank Stößel sagte zur Nominierung für den Deutschen Engagementpreis, dass er im Fall eines Erfolgs bei der Abstimmung das Preisgeld für die Anmietung von Räumlichkeiten für ein kleines humanistisches Zentrum ein „Kafé Mensch“ nach Kopenhager Vorbild und für die Projekte VISITEE und LITERATee verwenden wolle. In das Zentrum könnten dann regelmäßig interessierte Menschen aus der Umgebung, aber auch Persönlichkeiten aus Parteien, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden zu politischen Themen, die aus humanistischer Perspektive aktuell von Bedeutung sind, zum Austausch eingeladen werden.

Hier befindet sich die VISITee-Projektseite mit Voting-Funktion beim Deutschen Engagementpreis

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